Meesenring: Verbesserung ja – aber Barrierefreiheit bleibt das Ziel
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion Lübeck begrüßt die nun geplanten Verbesserungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen am Meesenring. Mehrere Querungsstellen sollen barriereärmer gestaltet und eine neue Fußwegeverbindung über den Kleinen Meesenplatz in Richtung Marlistraße und Kaufhof geschaffen werden.
Für die CDU sind die vorgesehenen Maßnahmen jedoch nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einem barrierefreien Meesenring.Bereits im September 2023 wurde auf Initiative der CDU mit einem Haushaltsbegleitbeschluss das politische Ziel einer barrierefreien Gestaltung des Meesenrings festgelegt.
„Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen am Meesenring endlich etwas verbessert. Gerade die bessere Erreichbarkeit des Bürgerservicebüros und weiterer Einrichtungen vor Ort ist wichtig. Unser Anspruch war und bleibt aber eine barrierefreie Gestaltung. Die jetzt vorgesehenen Maßnahmen sind ein wichtiger erster Schritt – mehr aber auch nicht“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende
Christopher Lötsch.Die Verwaltung plant nun, das problematische Großsteinpflaster an mehreren Querungsstellen durch Asphalt zu ersetzen. Zusätzlich soll über den Kleinen Meesenplatz eine neue Fußwegeverbindung in Richtung Marlistraße und Kaufhof entstehen. Für die Maßnahmen sind insgesamt rund 75.000 Euro vorgesehen; die Umsetzung soll 2026
beginnen und spätestens im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Aus Sicht der CDU bleibt die Umsetzung damit sowohl beim zeitlichen Ablauf als auch beim Umfang weit hinter dem ursprünglichen politischen Anspruch und der ursprünglichen Beschlusslage zurück. Gleichzeitig erkennt die Fraktion ausdrücklich an, dass die vorgesehenen Maßnahmen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine wesentliche Verbesserung darstellen.
„Wir bedauern, dass der politische Auftrag erst mit deutlicher Verzögerung und nur teilweise umgesetzt wird. Entscheidend ist für uns aber, dass es jetzt vorangeht. Mit der barrierearmen Anbindung ist das Thema für uns nicht abgeschlossen. Unser Ziel bleibt weiterhin ein barrierefreier Meesenring“, so Lötsch abschließend.