CDU Bürgerschaftsfraktion Hansestadt Lübeck

Mehr Prävention und sozialer Zusammenhalt im Haushalt 2027

Auch in einer angespannten Haushaltslage darf die soziale Verantwortung für die Menschen in Lübeck nicht aus dem Blick geraten.

Mit ihrem Haushaltsantrag für 2027 setzt die CDU-Bürgerschaftsfraktion deshalb vier soziale Schwerpunkte und will helfen, bevor aus schwierigen Lebenssituationen echte Notlagen werden. Dazu erklärt Michelle Akyurt, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Wir müssen sehr genau darauf achten, wofür wir das Geld unserer Stadt einsetzen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Für uns gehört beides zusammen: Wir wollen hinschauen und dort unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.“ Besonders wichtig sind der CDU die Präventiven Hausbesuche. Viele ältere Menschen möchten möglichst lange selbstständig in ihrem vertrauten Zuhause leben. Einsamkeit, fehlende soziale Kontakte oder die Frage, an wen man sich bei Problemen wenden kann, können jedoch zur Belastung werden. Die Hausbesuche bieten einen persönlichen Ansprechpartner, informieren über bestehende Hilfen und vermitteln bei Bedarf zu passenden Angeboten. Die im Stellenplan vorgesehenen zwei Stellen sollen deshalb besetzt werden.

Der Gedanke, Menschen nicht erst dann zu helfen, wenn eine Notlage bereits eingetreten ist, steht auch hinter der Prävention von Wohnungslosigkeit. Krankheit, Schulden oder persönliche Krisen können die eigene Wohnung gefährden. Beratung und konkrete Hilfe sollen rechtzeitig ansetzen und dazu beitragen, das eigene Zuhause und damit ein Stück Selbstständigkeit zu erhalten. Besonderen Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt stellt uns in Lübeck vor große Herausforderungen, die Frauenhausplätze platzen aus allen Nähten. Eine zusätzliche Schutzwohnung kann ein wenig Entlastung sorgen.

Hilfe und Orientierung sind auch der Grundgedanke der Migrationsberatung. Bestehende Beratungsangebote sollen gesichert und zugleich gemeinsam mit den beteiligten Trägern, dem Jobcenter und den Gemeinschaftsunterkünften besser aufeinander abgestimmt werden, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

Akyurt abschließend: „Soziale Verantwortung heißt für uns: ältere Menschen nicht alleinlassen, Wohnungslosigkeit möglichst verhindern, Frauen in Not Schutz geben und Menschen Orientierung ermöglichen. Auch bei knappen finanziellen Möglichkeiten müssen wir dort handeln, wo Menschen unsere Unterstützung brauchen.“